Wunden
Auch bekannt als: Schürfwunden, Schnittwunden, Hautverletzungen
In der homöopathischen Tradition gilt Calendula als klassisches Mittel bei offenen Wunden und Schürfungen, die gut heilen sollen. Hypericum wird in der Überlieferung besonders bei Verletzungen nervenreicher Körperstellen erwähnt, die mit ausstrahlenden Schmerzen einhergehen. Die Art der Verletzung – ob Schnittwunde, Quetschung oder Stich – bestimmt die Mittelwahl in der homöopathischen Praxis.
Passende Mittel (4 Mittel)
Calendula
(Calen.)Offene Wunden, Schürfwunden
D4D6D12
Schnittwunden, Risswunden und SchürfwundenVerzögerte oder schlecht heilende WundenWundränder entzündet, gereizt oder infiziert
Arnica
(Arn.)Stumpfe Verletzungen, Prellungen
D6D12C30
Verletzungen, Prellungen, Quetschungen und HämatomeMuskelkater und ÜberanstrengungDas Bett fühlt sich zu hart an – alles schmerzt beim Liegen
Hypericum
(Hyper.)Nervenverletzungen, Quetschungen
D6D12C30
Verletzungen an nervenreichen Stellen (Finger, Zehen, Steißbein)Quetschungen und Prellungen mit intensivem, ausstrahlenden SchmerzStiche, Wunden oder Bissverletzungen mit brennend-schießendem Schmerz
Ledum
(Led.)Stichverletzungen
D6D12C30
Insektenstiche, Mückenstiche und Bienenstiche mit Schwellung und JuckreizStichverletzungen durch Nägel, Dornen oder spitze GegenständePrellungen und Hämatome um die Augen (blaues Auge)
Hinweis zur Selbstmedikation: Die Auswahl des passenden Mittels sollte anhand der individuellen Symptome erfolgen. Bei Unsicherheit oder ausbleibender Besserung innerhalb von 24–48 Stunden wenden Sie sich an einen Arzt oder Heilpraktiker.