Trockener Husten
Auch bekannt als: Reizhusten, unproduktiver Husten
Trockener Reizhusten ist oft besonders quälend, da er keine Erleichterung durch abgehusteten Schleim bringt und häufig in Anfällen auftritt. In der homöopathischen Tradition wird bei diesem Hustentyp besonders auf den auslösenden Faktor, den Zeitpunkt der Verschlechterung und die Art des Reizgefühls geachtet. Hält der Reizhusten länger als zwei bis drei Wochen an, ist eine ärztliche Abklärung ratsam.
Passende Mittel (4 Mittel)
Bryonia
(Bry.)Bei stechendem, trockenem Husten, der durch jede Bewegung stark zunimmt
D6D12C30
Stechende, reißende Schmerzen – bei jeder kleinsten Bewegung deutlich schlimmerExtrem trockene Schleimhäute – Lippen, Mund, RachenGroßer Durst auf große Mengen kaltes Wasser, selten
Drosera
(Dros.)Bei bellendem, krampfhaftem Reizhusten, besonders nachts
D6D12C30
Krampfhafter, bellender oder würgender Husten in AnfällenHustenattacken folgen so schnell aufeinander, dass kaum Luft geholt werden kannHusten endet mit Würgen, Erbrechen oder Nasenbluten
Phosphorus
(Phos.)Bei kitzelndem Hustenreiz, der vom Kehlkopf ausgeht
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Brennende Schmerzen entlang der Wirbelsäule und in inneren OrganenHeftiger Durst auf kaltes Wasser, das aber sofort wieder erbrochen wirdNeigung zu Blutungen – Zahnfleisch, Nasenbluten, leichte Blutergüsse
Aconitum
(Acon.)Bei trockenem Husten nach Kälteexposition, der plötzlich und heftig beginnt
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Plötzlicher, stürmischer Beginn – oft nach Kälteexposition oder SchreckHohes Fieber mit trockener, brennender HitzeIntensive Angst, Todesangst, innere Unruhe
Hinweis zur Selbstmedikation: Die Auswahl des passenden Mittels sollte anhand der individuellen Symptome erfolgen. Bei Unsicherheit oder ausbleibender Besserung innerhalb von 24–48 Stunden wenden Sie sich an einen Arzt oder Heilpraktiker.