Gerstenkorn
Auch bekannt als: Hordeolum, Lidrandentzündung
Ein Gerstenkorn entsteht durch eine bakterielle Entzündung einer Drüse am Lidrand und äußert sich als gerötete, schmerzhafte Schwellung. In der homöopathischen Tradition wird je nach Reife und Verlauf des Gerstenkorns – ob es zur Einschmelzung neigt oder immer wiederkehrt – ein entsprechendes Mittel gewählt. Bei starker Entzündung, Ausbreitung auf das Augenlid oder Sehstörungen sollte ein Augenarzt aufgesucht werden.
Passende Mittel (3 Mittel)
Pulsatilla pratensis
(Puls.)Bei Gerstenkorn mit milden, schleimigen Absonderungen und weichem Verlauf
D6D12C30
Wechselnde, wandernde Symptome ohne festes MusterMilde, gelb-grüne, nicht reizende Absonderungen aus Nase oder OhrenWeinerlich, anhänglich, verlangt nach Trost und Nähe
Hepar sulfuris
(Hep.)Bei Eiterung, starker Schmerzempfindlichkeit und Neigung zur Einschmelzung
D6D12C30
Extreme Kälteempfindlichkeit, selbst ein einzelnes Körperteil darf nicht kalt werdenSplitter- oder Stechenartige Schmerzen in Hals und anderen EntzündungsherdenEitrige Absonderungen mit käsig-saurem Geruch
Silicea terra
(Sil.)Bei wiederkehrenden Gerstenkörnern und chronischer Schwäche des Immunsystems
D6D12C30C200
Chronische eitrige Prozesse – Furunkel, Abszesse, schlecht heilende WundenAusgeprägte Kälteempfindlichkeit – friert an Händen, Füßen und KopfEingewachsene Nägel, brüchige Nägel und Haare
Hinweis zur Selbstmedikation: Die Auswahl des passenden Mittels sollte anhand der individuellen Symptome erfolgen. Bei Unsicherheit oder ausbleibender Besserung innerhalb von 24–48 Stunden wenden Sie sich an einen Arzt oder Heilpraktiker.