Gerstenkorn
Auch bekannt als: Hordeolum, Lidrandentzündung
Ein Gerstenkorn entsteht durch eine bakterielle Entzündung einer Drüse am Lidrand und äußert sich als gerötete, schmerzhafte Schwellung. In der homöopathischen Tradition wird je nach Reife und Verlauf des Gerstenkorns – ob es zur Einschmelzung neigt oder immer wiederkehrt – ein entsprechendes Mittel gewählt. Bei starker Entzündung, Ausbreitung auf das Augenlid oder Sehstörungen sollte ein Augenarzt aufgesucht werden.
Passende Mittel (3 Mittel)
Pulsatilla pratensis
(Puls.)Bei Gerstenkorn mit milden, schleimigen Absonderungen und weichem Verlauf
Hepar sulfuris
(Hep.)Bei Eiterung, starker Schmerzempfindlichkeit und Neigung zur Einschmelzung
Silicea terra
(Sil.)Bei wiederkehrenden Gerstenkörnern und chronischer Schwäche des Immunsystems
Hinweis zur Selbstmedikation
Die Auswahl des passenden Mittels sollte anhand der individuellen Symptome erfolgen. Bei Unsicherheit oder ausbleibender Besserung innerhalb von 24–48 Stunden wenden Sie sich an einen Arzt oder Heilpraktiker.