Bronchitis

Auch bekannt als: Bronchialkatarrh, Brusterkältung

Bei einer Bronchitis ist die Schleimhaut der Bronchien entzündet, was zu anhaltendem Husten mit oder ohne Auswurf sowie einem Druckgefühl in der Brust führt. In der homöopathischen Tradition wird unterschieden, ob der Husten trocken oder produktiv ist, wie der Auswurf beschaffen ist und welche Begleitumstände vorliegen. Eine ärztliche Diagnose ist bei Bronchitis empfehlenswert, insbesondere wenn Fieber, Atemnot oder blutiger Auswurf auftreten.

Passende Mittel (5 Mittel)

Bryonia

(Bry.)

Bei trockenem Husten mit stechendem Brustschmerz, der durch Bewegung zunimmt

D6D12C30
Stechende, reißende Schmerzen – bei jeder kleinsten Bewegung deutlich schlimmerExtrem trockene Schleimhäute – Lippen, Mund, RachenGroßer Durst auf große Mengen kaltes Wasser, selten
Sehr häufig

Phosphorus

(Phos.)

Bei brennendem Hustenreiz mit möglicher Blutbeimengung im Auswurf

D6D12C30C200
Brennende Schmerzen entlang der Wirbelsäule und in inneren OrganenHeftiger Durst auf kaltes Wasser, das aber sofort wieder erbrochen wirdNeigung zu Blutungen – Zahnfleisch, Nasenbluten, leichte Blutergüsse
Häufig

Hepar sulfuris

(Hep.)

Bei rasselndem, lockerem Husten mit Verschlechterung durch Kälte

D6D12C30
Extreme Kälteempfindlichkeit, selbst ein einzelnes Körperteil darf nicht kalt werdenSplitter- oder Stechenartige Schmerzen in Hals und anderen EntzündungsherdenEitrige Absonderungen mit käsig-saurem Geruch
Häufig

Drosera

(Dros.)

Bei krampfhaftem, bellendem Husten mit Erschöpfung nach Hustenattacken

D6D12C30
Krampfhafter, bellender oder würgender Husten in AnfällenHustenattacken folgen so schnell aufeinander, dass kaum Luft geholt werden kannHusten endet mit Würgen, Erbrechen oder Nasenbluten
Häufig

Arsenicum album

(Ars.)

Bei Atemnot, Unruhe und Verschlechterung nachts um Mitternacht

D6D12C30
Brennende Schmerzen, die durch Wärme gelindert werdenAusgeprägte Unruhe, Angst und Erschöpfung gleichzeitigErbrechen und Durchfall oft gleichzeitig – Magen-Darm-Infekte
Gelegentlich
Hinweis zur Selbstmedikation: Die Auswahl des passenden Mittels sollte anhand der individuellen Symptome erfolgen. Bei Unsicherheit oder ausbleibender Besserung innerhalb von 24–48 Stunden wenden Sie sich an einen Arzt oder Heilpraktiker.