Silicea terra
Silicea · Sil.
Silicea terra – die potenzierte Kieselsäure – entspricht einem feingliedrigen, empfindlichen Konstitutionstyp mit eingeschränkter Abwehrkraft. In der homöopathischen Tradition wird es eingesetzt bei schlechter Wundheilung, eitrigen Hautprozessen und ausgeprägter Kälteempfindlichkeit. Charakteristisch ist die Kombination aus körperlicher Schwäche und mangelndem Selbstvertrauen bei gleichzeitig hoher Gewissenhaftigkeit und Perfektionismus.
Leitsymptome
- Chronische eitrige Prozesse – Furunkel, Abszesse, schlecht heilende Wunden
- Ausgeprägte Kälteempfindlichkeit – friert an Händen, Füßen und Kopf
- Eingewachsene Nägel, brüchige Nägel und Haare
- Mangelndes Selbstvertrauen trotz Kompetenz – ängstlich vor Auftritten
- Schwitzen am Kopf, besonders nachts, bei gleichzeitigem Frieren am Körper
- Verstopfung durch Rückschlupf des Stuhls
Besser durch
- ↑ Wärme
- ↑ Einwickeln des Kopfes
- ↑ Sommerzeit
- ↑ Fester Druck
Schlechter durch
- ↓ Kälte und Zugluft
- ↓ Nässe
- ↓ Neue Mondphase
- ↓ Impfungen
- ↓ Psychischer Druck
Dosierung (laut homöopathischer Fachliteratur)
Akute Beschwerden
3 Globuli alle 30 Min., max. 6× täglich 3 Globuli alle 30–60 Min., max. 5× täglich 2 Globuli alle 60 Min., max. 4× täglich 1 Globulus alle 1–2 Std., max. 3× täglich
Chronische Beschwerden
3 Globuli, 3× täglich 3 Globuli, 2–3× täglich 2 Globuli, 2× täglich 1 Globulus, 1–2× täglich
Quelle: Boericke, Materia Medica
Einsatzgebiete
Häufige Fragen zu Silicea terra
Wann nimmt man Silicea terra?
Welche Potenz bei Silicea terra?
Wie dosiert man Silicea terra?
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Quelle: Boericke Materia Medica