Pulsatilla pratensis
Pulsatilla pratensis · Puls.
Pulsatilla pratensis – die Wiesenkuhdistel – ist eines der bedeutendsten Kindermittel und Frauenmittel der Homöopathie. In der homöopathischen Tradition wird es eingesetzt bei Beschwerden, die durch Wechselhaftigkeit und milde Absonderungen gekennzeichnet sind, sowie bei emotionaler Labilität und Zuwendungsbedürfnis. Charakteristisch ist das vollständige Fehlen von Durst selbst bei erhöhter Temperatur sowie die deutliche Verbesserung an frischer Luft.
Leitsymptome
- Wechselnde, wandernde Symptome ohne festes Muster
- Milde, gelb-grüne, nicht reizende Absonderungen aus Nase oder Ohren
- Weinerlich, anhänglich, verlangt nach Trost und Nähe
- Kein Durst, auch bei Fieber
- Beschwerden durch Fettspeisen oder verdorbene Nahrung
- Ohrenschmerzen mit gelblichem Ausfluss, oft nach Erkältung
Besser durch
- ↑ Frische Luft
- ↑ Langsame Bewegung
- ↑ Weinen
- ↑ Trost und Zuwendung
Schlechter durch
- ↓ Wärme
- ↓ Abends
- ↓ Fett und Sahne
- ↓ Stickige Räume
- ↓ Ruhe bei Schmerzen
Dosierung (laut homöopathischer Fachliteratur)
Akute Beschwerden
3 Globuli alle 30 Min., max. 6× täglich 3 Globuli alle 30–60 Min., max. 5× täglich 2 Globuli alle 60 Min., max. 4× täglich 1 Globulus alle 1–2 Std., max. 3× täglich
Chronische Beschwerden
3 Globuli, 3× täglich 3 Globuli, 2–3× täglich 2 Globuli, 2× täglich 1 Globulus, 1–2× täglich
Quelle: Boericke, Materia Medica
Einsatzgebiete
Häufige Fragen zu Pulsatilla pratensis
Wann nimmt man Pulsatilla pratensis?
Welche Potenz bei Pulsatilla pratensis?
Wie dosiert man Pulsatilla pratensis?
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Quelle: Boericke Materia Medica