Natrium muriaticum
Natrium chloratum · Nat-m.
Natrium muriaticum – das potenzierte Kochsalz – gehört zu den bedeutendsten Konstitutionsmitteln der Homöopathie. In der homöopathischen Tradition wird es eingesetzt bei tief sitzenden emotionalen Verletzungen, verschlossenem Kummer und körperlichen Beschwerden, die mit Trockene und Kälte einhergehen. Besonders charakteristisch ist die Abneigung gegen Trost bei gleichzeitigem Rückzug aus sozialen Situationen sowie wiederkehrende Kopfschmerzen und Herpesbläschen.
Leitsymptome
- Stiller, unterdrückter Kummer – weint allein, nicht in Gesellschaft
- Kopfschmerzen wie Hammerschläge, besonders morgens und durch Sonne
- Starkes Verlangen nach Salz und salzigen Speisen
- Verschlossene, reservierte Persönlichkeit – lehnt Trost ab
- Herpes labialis nach Kummer oder Fieber
- Trockenheit der Schleimhäute und Haut
Besser durch
- ↑ Frische Luft
- ↑ Ruhe
- ↑ Schwitzen
- ↑ Fastenkur
Schlechter durch
- ↓ Sonne
- ↓ Hitze
- ↓ 10-11 Uhr vormittags
- ↓ Trost
- ↓ Meeresbrise
- ↓ Aufregung
Dosierung (laut homöopathischer Fachliteratur)
Akute Beschwerden
3 Globuli alle 30 Min., max. 6× täglich 3 Globuli alle 30–60 Min., max. 5× täglich 2 Globuli alle 60 Min., max. 4× täglich 1 Globulus alle 1–2 Std., max. 3× täglich
Chronische Beschwerden
3 Globuli, 3× täglich 3 Globuli, 2–3× täglich 2 Globuli, 2× täglich 1 Globulus, 1–2× täglich
Quelle: Boericke, Materia Medica
Einsatzgebiete
Häufige Fragen zu Natrium muriaticum
Wann nimmt man Natrium muriaticum?
Welche Potenz bei Natrium muriaticum?
Wie dosiert man Natrium muriaticum?
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Quelle: Boericke Materia Medica