Lycopodium
Lycopodium clavatum · Lyc.
Lycopodium ist eines der tiefwirkenden, polychresten Mittel der Homöopathie mit ausgeprägtem Schwerpunkt auf Verdauungs- und Leberbereich. In der homöopathischen Tradition wird es eingesetzt bei Blähungen, Verdauungsschwäche und Völlegefühl, die sich charakteristischerweise zwischen 16 und 20 Uhr verschlimmern, sowie bei rechtsseitigen Beschwerden von Hals bis Unterleib. Das konstitutionelle Bild zeigt häufig eine Diskrepanz zwischen äußerem Selbstbewusstsein und innerlicher Unsicherheit.
Leitsymptome
- Blähungen und Völlegefühl, schon nach wenigen Bissen satt
- Verdauungsschwäche mit lautem Grummeln und Aufgeblähtheit
- Beschwerden, die 16-20 Uhr am stärksten sind
- Rechtsseitige Halsschmerzen oder Beschwerden, die von rechts nach links wandern
- Angst vor Versagen trotz äußerlich selbstbewusstem Auftreten
Besser durch
- ↑ Bewegung
- ↑ Warme Getränke
- ↑ Aufstoßen
- ↑ Nach Mitternacht
Schlechter durch
- ↓ 16-20 Uhr
- ↓ Enge Kleidung
- ↓ Rechte Seite
- ↓ Kälte
- ↓ Austern
Dosierung (laut homöopathischer Fachliteratur)
Akute Beschwerden
3 Globuli alle 30 Min., max. 6× täglich 3 Globuli alle 30–60 Min., max. 5× täglich 2 Globuli alle 60 Min., max. 4× täglich 1 Globulus alle 1–2 Std., max. 3× täglich
Chronische Beschwerden
3 Globuli, 3× täglich 3 Globuli, 2–3× täglich 2 Globuli, 2× täglich 1 Globulus, 1–2× täglich
Quelle: Boericke, Materia Medica
Einsatzgebiete
Häufige Fragen zu Lycopodium
Wann nimmt man Lycopodium?
Welche Potenz bei Lycopodium?
Wie dosiert man Lycopodium?
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Quelle: Boericke Materia Medica