Hypericum

Hypericum perforatum · Hyper.

Allgemein Gelenke & Muskeln akutverletzungnerven

Hypericum wird als das “Arnica der Nerven” bezeichnet und ist das wichtigste Mittel bei Nervenverletzungen. In der homöopathischen Tradition wird es eingesetzt bei Quetschungen, Stich- und Bisswunden an besonders nervenreichen Körperstellen wie Fingerkuppen, Zehen und Steißbein, bei denen brennende, ausstrahlende Schmerzen charakteristisch sind. Auch nach zahnärztlichen Eingriffen mit anhaltenden Nervenschmerzen findet es klassische Anwendung.

Leitsymptome

  • Verletzungen an nervenreichen Stellen (Finger, Zehen, Steißbein)
  • Quetschungen und Prellungen mit intensivem, ausstrahlenden Schmerz
  • Stiche, Wunden oder Bissverletzungen mit brennend-schießendem Schmerz
  • Schmerzen, die vom Verletzungsort in die Peripherie ausstrahlen
  • Nervenschmerzen nach zahnärztlichen Eingriffen

Besser durch

  • Ruhe
  • Rückwärtsneigen des Kopfes

Schlechter durch

  • Berührung
  • Kälte
  • Nässe
  • Nebel
  • Erschütterung

Dosierung (laut homöopathischer Fachliteratur)

Akute Beschwerden

3 Globuli alle 30 Min., max. 6× täglich 3 Globuli alle 30–60 Min., max. 5× täglich 2 Globuli alle 60 Min., max. 4× täglich 1 Globulus alle 1–2 Std., max. 3× täglich

Chronische Beschwerden

3 Globuli, 3× täglich 3 Globuli, 2–3× täglich 2 Globuli, 2× täglich 1 Globulus, 1–2× täglich

Globuli vor der Gabe in etwas Wasser auflösen.
Globuli in etwas Muttermilch oder Prämilch auflösen. Bitte ärztlichen Rat einholen.
Empfohlene Potenzen: D6D12C30

Quelle: Boericke, Materia Medica

Diese Angaben stammen aus der homöopathischen Fachliteratur und stellen keine individuelle Empfehlung dar. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Einsatzgebiete

Häufige Fragen zu Hypericum

Wann nimmt man Hypericum?
In der homöopathischen Tradition wird Hypericum (Hypericum perforatum) eingesetzt bei: Verletzungen an nervenreichen Stellen (Finger, Zehen, Steißbein); Quetschungen und Prellungen mit intensivem, ausstrahlenden Schmerz; Stiche, Wunden oder Bissverletzungen mit brennend-schießendem Schmerz. Typische Einsatzgebiete: Gehirnerschütterung, Wunden, Prellungen.
Welche Potenz bei Hypericum?
Gängige Potenzen für Hypericum: D6, D12, C30. Für Einsteiger und Kinder ist D6 geeignet, D12 bei akuten Beschwerden, C30 bei klarem Symptombild.
Wie dosiert man Hypericum?
Laut homöopathischer Fachliteratur (Boericke): Akut: 3 Globuli alle 30 Min, max 6x täglich. Chronisch: 3 Globuli 3x täglich. Bei Kleinkindern (1–6 Jahre) Globuli in etwas Wasser auflösen; bei Säuglingen unter 1 Jahr in Muttermilch oder Prämilch. Diese Angaben stellen keine individuelle Empfehlung dar.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Quelle: Boericke Materia Medica