Calendula
Calendula officinalis · Calen.
Calendula officinalis, die Ringelblume, ist in der Homöopathie vor allem als Wundheilungsmittel bekannt. In der homöopathischen Tradition wird es eingesetzt bei frischen Wunden, Schnittverletzungen und Schürfwunden sowie bei Hautreizungen, die zur Entzündung oder verzögerten Heilung neigen. Es wird sowohl innerlich in Globuli-Form als auch äußerlich als Tinktur oder Salbe angewendet.
Leitsymptome
- Schnittwunden, Risswunden und Schürfwunden
- Verzögerte oder schlecht heilende Wunden
- Wundränder entzündet, gereizt oder infiziert
- Zerfetzte, unregelmäßige Wunden mit Infektionsgefahr
- Äußerliche Anwendung bei Hautreizungen und kleinen Verletzungen
Besser durch
- ↑ Wärme
- ↑ Ruhe
- ↑ Bewölktes Wetter
Schlechter durch
- ↓ Feuchtigkeit
- ↓ Nebel
- ↓ Zugluft
- ↓ Kalte Umgebung
Dosierung (laut homöopathischer Fachliteratur)
Akute Beschwerden
3 Globuli alle 30 Min., max. 6× täglich 3 Globuli alle 30–60 Min., max. 5× täglich 2 Globuli alle 60 Min., max. 4× täglich 1 Globulus alle 1–2 Std., max. 3× täglich
Chronische Beschwerden
3 Globuli, 3× täglich 3 Globuli, 2–3× täglich 2 Globuli, 2× täglich 1 Globulus, 1–2× täglich
Quelle: Boericke, Materia Medica
Einsatzgebiete
Häufige Fragen zu Calendula
Wann nimmt man Calendula?
Welche Potenz bei Calendula?
Wie dosiert man Calendula?
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Quelle: Boericke Materia Medica