Calcarea carbonica
Calcarea carbonica · Calc.
Calcarea carbonica, gewonnen aus der mittleren Schicht der Austernschale, gilt als eines der großen Konstitutionsmittel der Homöopathie. In der homöopathischen Tradition wird es eingesetzt bei Menschen mit verlangsamter Entwicklung, ausgeprägter Kälteempfindlichkeit und charakteristischem Kopfschweiß, besonders nachts. Es wird vor allem bei Kindern mit verzögerter körperlicher oder geistiger Entwicklung sowie bei Erwachsenen mit phlegmatischer, ängstlicher Konstitution in Betracht gezogen.
Leitsymptome
- Starker Schweiß am Kopf, besonders nachts – Kissen ist nass
- Kälteempfindlichkeit – Füße fühlen sich an als trüge man nasse Socken
- Langsame Entwicklung – verspätete Zahnung, langsames Wachstum bei Kindern
- Heißhunger auf Eier, Süßes und unverdauliche Dinge
- Magen verstimmt durch Milch
- Ängstlich, eigensinnig, phlegmatisch – Angst vor schlechten Nachrichten
Besser durch
- ↑ Trockenes Wetter
- ↑ Wärme
- ↑ Liegen auf der schmerzhaften Seite
Schlechter durch
- ↓ Kälte und Feuchtigkeit
- ↓ Körperliche Anstrengung
- ↓ Vollmond
- ↓ Kalte Luft
- ↓ Aufsteigen
Dosierung (laut homöopathischer Fachliteratur)
Akute Beschwerden
3 Globuli alle 30 Min., max. 6× täglich 3 Globuli alle 30–60 Min., max. 5× täglich 2 Globuli alle 60 Min., max. 4× täglich 1 Globulus alle 1–2 Std., max. 3× täglich
Chronische Beschwerden
3 Globuli, 3× täglich 3 Globuli, 2–3× täglich 2 Globuli, 2× täglich 1 Globulus, 1–2× täglich
Quelle: Boericke, Materia Medica
Einsatzgebiete
Häufige Fragen zu Calcarea carbonica
Wann nimmt man Calcarea carbonica?
Welche Potenz bei Calcarea carbonica?
Wie dosiert man Calcarea carbonica?
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Quelle: Boericke Materia Medica