Arnica
Arnica montana · Arn.
Arnica montana gilt in der Homöopathie als das bekannteste Mittel bei körperlichen Traumen und Verletzungen. In der homöopathischen Tradition wird es eingesetzt bei Prellungen, Quetschungen, Muskelkater und Schockzuständen nach Verletzungen oder operativen Eingriffen. Charakteristisch ist das Gefühl, als sei der gesamte Körper geschlagen und wund – verbunden mit der typischen Abneigung, berührt zu werden.
Leitsymptome
- Verletzungen, Prellungen, Quetschungen und Hämatome
- Muskelkater und Überanstrengung
- Das Bett fühlt sich zu hart an – alles schmerzt beim Liegen
- Schock nach Verletzungen oder Operationen
- Patient besteht darauf, dass er keine Hilfe braucht
- Wunden und Entzündungen nach körperlichen Traumen
Besser durch
- ↑ Ruhe
- ↑ Liegen mit gesenktem Kopf
- ↑ Kühle Luft
Schlechter durch
- ↓ Berührung
- ↓ Bewegung
- ↓ Erschütterung
- ↓ Feuchtigkeit und Kälte
- ↓ Anstrengung
Dosierung (laut homöopathischer Fachliteratur)
Akute Beschwerden
3 Globuli alle 30 Min., max. 6× täglich 3 Globuli alle 30–60 Min., max. 5× täglich 2 Globuli alle 60 Min., max. 4× täglich 1 Globulus alle 1–2 Std., max. 3× täglich
Chronische Beschwerden
3 Globuli, 3× täglich 3 Globuli, 2–3× täglich 2 Globuli, 2× täglich 1 Globulus, 1–2× täglich
Quelle: Boericke, Materia Medica
Einsatzgebiete
Häufige Fragen zu Arnica
Wann nimmt man Arnica?
Welche Potenz bei Arnica?
Wie dosiert man Arnica?
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Quelle: Boericke Materia Medica