Allium cepa
Allium cepa · All-c.
Allium cepa – die Küchenzwiebel – zeigt als homöopathisches Mittel ein charakteristisches Bild der Schleimhautreizung. In der homöopathischen Tradition wird es eingesetzt bei Fließschnupfen mit wässrig-scharfer, die Haut reizender Nasensekretion und gleichzeitig mildem, nicht reizendem Tränenfluss aus den Augen. Das Beschwerdebild erinnert stark an das Schneiden einer Zwiebel und bessert sich an frischer Luft.
Leitsymptome
- Starker, wässriger und scharfer Fließschnupfen – reizt die Oberlippe
- Milde, nicht reizende Tränen aus den Augen
- Kitzeln und Brennen in Nase und Rachen
- Häufiges Niesen, verschlimmert im warmen Zimmer
- Heiserkeit und Kitzeln im Kehlkopf
Besser durch
- ↑ Frische Luft
- ↑ Kühle Umgebung
- ↑ Bewegung im Freien
Schlechter durch
- ↓ Warme Zimmer
- ↓ Abends
- ↓ Feuchtigkeit
- ↓ Blumen in der Nähe
Dosierung (laut homöopathischer Fachliteratur)
Akute Beschwerden
3 Globuli alle 30 Min., max. 6× täglich 3 Globuli alle 30–60 Min., max. 5× täglich 2 Globuli alle 60 Min., max. 4× täglich 1 Globulus alle 1–2 Std., max. 3× täglich
Chronische Beschwerden
3 Globuli, 3× täglich 3 Globuli, 2–3× täglich 2 Globuli, 2× täglich 1 Globulus, 1–2× täglich
Quelle: Boericke, Materia Medica
Einsatzgebiete
Häufige Fragen zu Allium cepa
Wann nimmt man Allium cepa?
Welche Potenz bei Allium cepa?
Wie dosiert man Allium cepa?
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Quelle: Boericke Materia Medica