Aconitum
Aconitum napellus · Acon.
Aconitum napellus ist das klassische Mittel für den allerersten Beginn akuter Erkrankungen. In der homöopathischen Tradition wird es eingesetzt bei plötzlich einsetzenden Beschwerden nach Kälteeinwirkung, Schreck oder Angst, begleitet von hohem Fieber, Unruhe und Todesangst. Typisch ist der stürmische, abrupte Beginn – oft noch in der ersten Stunde der Erkrankung.
Leitsymptome
- Plötzlicher, stürmischer Beginn – oft nach Kälteexposition oder Schreck
- Hohes Fieber mit trockener, brennender Hitze
- Intensive Angst, Todesangst, innere Unruhe
- Große Durst auf kaltes Wasser
- Kribbeln und Taubheitsgefühl in Händen und Gesicht
- Beschwerden oft zu Beginn der Erkältung oder Grippe
Besser durch
- ↑ Frische Luft
- ↑ Ruhe
- ↑ Schwitzen
Schlechter durch
- ↓ Trockene Kälte
- ↓ Abends und nachts
- ↓ Schreck
- ↓ Musik
- ↓ Zigarettenrauch
Dosierung (laut homöopathischer Fachliteratur)
Akute Beschwerden
3 Globuli alle 30 Min., max. 6× täglich 3 Globuli alle 30–60 Min., max. 5× täglich 2 Globuli alle 60 Min., max. 4× täglich 1 Globulus alle 1–2 Std., max. 3× täglich
Chronische Beschwerden
3 Globuli, 3× täglich 3 Globuli, 2–3× täglich 2 Globuli, 2× täglich 1 Globulus, 1–2× täglich
Quelle: Boericke, Materia Medica
Einsatzgebiete
Häufige Fragen zu Aconitum
Wann nimmt man Aconitum?
Welche Potenz bei Aconitum?
Wie dosiert man Aconitum?
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Quelle: Boericke Materia Medica